Aquarellpapier: Alles, was Du wissen musst

Starkes Papier für starke Aquarellbilder

Aquarellpapier: Alles, was Du wissen musst

Aquarellpapier ist unverzichtbar beim Aquarellieren und sollte unbedingt beim Malen jeglicher Aquarellbilder verwendet werden. In diesem Artikel erfährst Du, warum es so wichtig ist, worin sich die verschiedenen Aquarellpapiere unterscheiden und welches Papier bzw. welcher Block für Deine Aquarellbilder geeignet ist. Egal, ob Du gerade erst mit Aquarellfarben anfängst oder schon ein Profi bist, lies weiter, um mehr über Aquarellpapier und Aquarellblöcke zu erfahren!

Was ist Aquarellpapier?

Aquarellpapier ist unverzichtbar, wenn man mit Aquarellfarben malen will, denn es ist besonders saugfähig. Das Papier muss in der Lage sein, Pigmente und Wasser gut aufzunehmen, gleichzeitig muss es aber auch einem Radierer standhalten.

Im Gegensatz dazu sind andere Papiersorten – wie Zeichen- oder Druckerpapier – nicht für die Verwendung mit Aquarellfarben geeignet. Das Papier wird flocken und sich auflösen oder bestenfalls wellig trocknen und das gemalte Werk verzerren.

Mit dem richtigen Papier sparst Du Dir nicht nur jede Menge Ärger, Du kannst auch alle möglichen Aquarell-Techniken damit ausprobieren. Die Investition in einen Aquarellblock lohnt sich!

Arten von Aquarellpapier

Beim Aquarellpapier unterscheidet man zwischen:

  • Satiniert: Glattes Papier, Heißpressung
  • Feinkorn: Leicht strukturiertes Papier, Kaltpressung
  • Grobkorn: Strukturiertes Papier, Kaltpressung
  • Torchon: Ähnlich einer groben Leinenstruktur

Während glattes Papier sehr präzise Pinselstriche und absolute Kontrolle über Farbverläufe ermöglicht, so eignet sich raues Papier besser für Landschaftsbilder in einem typischen Aquarell-Stil.

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Aquarellmalerei auf Aquarellpapier

  • Feinkorn
  • 300 g/m²
  • 24 x 32 cm
  • Säurefrei

Aquarellkarton von Fabriano

  • Satiniert
  • 300 g/m²
  • 24 x 32 cm
  • Säurefrei

Aquarellblock von Tombow

  • Grobkorn
  • 300 g/m²
  • 25,4 x 35,6cm
  • Säurefrei

Block von Winsor & Newton

  • Torchon
  • 100% Hadern
  • 300 g/m²
  • 24 x 30 cm

Block von Clairefontaine

Säurefreies Aquarellpapier

Um die Langlebigkeit Deiner Aquarellbilder zu gewährleisten, ist es wichtig, säurefreies und damit besonders haltbares Aquarellpapier zu verwenden. Hochwertige Papiere sind fast immer säurefrei, doch sollte man beim Kauf auf Nummer sicher gehen und speziell darauf achten.

Papierstärke bei Aquarellpapier

Das Flächengewicht des Aquarellpapiers gibt die Papierstärke an. Das Gewicht wird in Gramm pro Quadratmeter gemessen und reicht von 120 g/m² bis 850 g/m². Gerade beim Malen mit Aquarellfarben spielt es eine entscheidende Rolle, dass das Papier dick genug ist, um die flüssige Farbe vollständig aufzunehmen, ohne sich nach dem Austrocknen zu wellen.

Bei der Wahl des Flächengewichts des Aquarellpapiers spielt also Deine eigene Maltechnik eine entscheidende Rolle. Wenn Du viel nass in nass malst, solltest Du ein Aquarellpapier von mindestens 300 g/m² wählen.

Aquarellpapier: Nass in nass

Einzelne Aquarellbögen, Aquarellblöcke und Papierrollen

Aquarellpapier ist in verschiedenen Formaten erhältlich. Einzelne Bögen sind ideal, wenn Du eine neue Maltechnik ausprobieren möchtest oder wenn Du für ein wichtiges Projekt ein besonders hochwertiges Papier suchst. Aquarellblöcke sind an allen Seiten geleimt und besonders leicht zu handhaben. Sie sind auch sehr praktisch für unterwegs.

Professionelle Aquarellmaler nutzen oft Papierrollen, da man hier die Freiheit hat sich das Format selbst zuzuschneiden. Darüber hinaus sind Rollen bei hoher Produktivität besonders praktisch, da einzelne Bögen oder Blöcke schnell ausgehen können.

Ich hoffe, dass dieser Artikel Dir geholfen hat, die Grundlagen von Aquarellblöcken zu verstehen und Dir einige Ideen gegeben hat, worauf Du beim Kauf eines Blocks achten solltest. Was ist Dein Lieblings-Aquarellblock? Hinterlasse gerne unten einen Kommentar!


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