Aquarellfarben: Malen mit Wasserfarben

Erfahre alles, was Du über Aquarellfarben wissen musst.

Aquarellfarben: Malen mit Wasserfarben

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Aquarellfarben gehören zu den vielseitigsten Malutensilien, die es gibt. Sie eignen sich sowohl für Hobbymaler und Schüler als auch für erfahrene Künstler. In diesem Artikel erfährst Du mehr über die verschiedenen Arten von Aquarellfarben, damit Du besser für Dich entscheiden kannst, welche Du in Deine Sammlung aufnehmen möchtest.

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Was sind Aquarellfarben?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Aquarellfarben um Farben auf Wasserbasis, die einen nicht-deckenden Charakter haben. Die lasierenden Pigmente sind in Wasser löslich und brauchen nach dem Farbauftrag nicht lange zum Trocknen.

Aquarellfarben sind im trockenen Zustand fest und müssen vor dem Malen zunächst mit Wasser befeuchtet werden. Sie können auf Papier, Leinwand oder anderen Oberflächen verwendet werden.

Aquarelle gehören übrigens zu den ältesten Maltechniken und sind schon seit der Zeit der alten Ägypter bekannt. Große Künstler wie Albrecht Dürer, Emil Nolde und Rembrandt haben Aquarellfarben verwendet und mit ihrer Hilfe unvergessliche Kunstwerke geschaffen.

Auch Hobbykünstler, die gerne malen, verwenden oft Aquarellfarben, denn mit diesen Farben und den verschiedenen Techniken lassen sich beeindruckende Bilder erstellen.

Aquarellfarben für Pflanzen

Was ist der Unterschied zwischen Aquarellfarben und Wasserfarben?

Zwar gehören Aquarellfarben zu den Wasserfarben, allerdings versteht man unter den Wasserfarben oft die Farben in den Malkästen, die die meisten von uns in der Schule benutzt haben. Die Pigmente dieser Wasserfarben sind im Gegensatz zu Aquarellfarben von billigerer Qualität. Während sich die Pigmente von Aquarellfarben gleichmäßigauflösen, können Wasserfarben kreidenartige Rückstände hinterlassen.

Woraus bestehen Aquarellfarben?

Aquarellfarben bestehen normalerweise aus einem Pigment und einem Bindemittel. Als Bindemittel wird oft Gummi arabicum, Dextrine oder ähnliches verwendet, wobei auch wasserlösliche Harze verwendet werden können. Aquarellfarben sind in verschiedenen Verpackungen erhältlich, z. B. in Tuben, Näpfen oder in flüssiger Form. In Tubenform haben sie den Vorteil, dass sie sich sehr gut untereinander und mit anderen Malmitteln mischen lassen. Aquarellfarben in Näpfen hingegen sind leicht zu transportieren und zu lagern.

Aquarellfarben auf Skizze

Wie malt man mit Aquarellfarben?

Die richtigen Pinsel sind für eine erfolgreiche Aquarellmalerei unerlässlich. Sie haben feine Spitzen und können viel Farbe und Wasser aufnehmen. Aquarellpinsel gibt es in verschiedenen Größen, und manchmal werden gefächerte Pinsel oder sogar Schwämme aus Naturmaterialien verwendet, um einen großflächigen Farbauftrag zu ermöglichen oder das Papier zu befeuchten.

Das richtige Papier ist das zweite wichtige Zubehör, das man braucht, um mit Aquarellfarben malen zu können. Ich empfehle hierfür spezielles Aquarellpapier, denn es ist sehr saugfähig und hat eine strukturierte Beschaffenheit, sodass die Farbe besser aufgenommen werden kann und sich in der für Aquarell typischen Struktur auf dem Papier verteilt. Aquarellbilder lassen sich auch auf anderen Untergründen wie Holz, Glas oder Stoff anbringen. Diese müssen jedoch zunächst grundiert werden, damit die Farbe später nicht durchschlägt.

Neben Aquarellfarben in Farbnäpfen und Farbtuben gibt es auch Aquarellstifte. Sie sehen nicht nur aus wie Buntstifte, man kann sie auch genauso verwenden. Mit dem Unterschied, dass man mit einem nassen Pinsel über ihre Striche gehen kann und diese sich auf dem Papier auflösen wie alle anderen Aquarellfarben.

Was braucht man als Anfänger?

Für den Anfang muss man sich nicht gleich einen teuren Aquarellfarbkasten kaufen. Ganz im Gegenteil: Es ist ratsam, mit den drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau zu beginnen, denn so lernst Du auch direkt Farben zu mischen. Darüber hinaus sind drei einzelne Farbnäpfe wesentlich günstiger als ein ganzer Malkasten.

Aquarellfarben mischen

Zum Mischen von Aquarellfarben kann man sich eine extra Mischschale kaufen oder ein altes Tellerchen nutzen. Viele Farbkästen bieten sogar Flächen zum Mischen im Deckel an.

Wie viel kosten Aquarellfarben?

Die preislichen Unterschiede der verschiedenen Hersteller sind meist auf die Pigmentdichte der Aquarellfarben zurückzuführen. Teure Aquarellfarben sind in der Regel stärker pigmentiert und halten daher auch wesentlich länger. Mit günstigen Aquarellfarben verhält es sich genau andersherum.

Wer sich nicht sicher ist, ob Aquarellmalerei das Richtige ist, der kann durchaus mit der günstigeren Variante beginnen.

Ich persönlich bin ein sehr großer Fan der Marke Schmincke und habe über die Jahre viele einzelne Farbnäpfe gekauft. Schmincke gehört zu den etwas teureren Marken, wer aber etwas mehr Geld zur Verfügung hat, der kann sich den Malkasten mit 12 verschiedenen Farben zulegen. Im Malkasten ist auch noch eine zweite freie Schiene, die man mit 12 weiteren Farben füllen kann.

Bist Du bereit, mit Aquarellfarben loszulegen? Sieh Dir meine 4 Ideen für einfache Aquarellbilder für Anfänger an oder stöbere in meinen anderen Beiträgen nach weiteren Inspirationen.


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